Donnerstag, 17. Januar 2013

Zink

Zink - Ihr Schutzschild gegen Schnupfen und Krebs
ohne Zink lauft im Körper gar nichts: Es stärkt die Abwehr, reguliert den Hormonhaushalt und sorgt für gesunde Zellen. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche lebenswichtige Rolle dieses Spurenelement im Stoffwechsel spielt, welche Symptome auf einen Zinkmangel hindeuten und warum Sie mit Extra-Zinkgaben Erkältungen, Leberschäden sowie den Folgeschäden des Diabetes vorbeugen kennen.

Zink ist genauso wichtig wie Eisen
Zink ist nach dem Eisen das zweithäufigste Spurenelement im menschlichen Körper. Nach heutiger Kenntnis benötigt der Körper diese Spurenelement für über 200 verschiedene Enzym- und Hormonsysteme.

Zu den lebenswichtigen Aufgaben von Zink gehören:
  • Baustein von lebenswichtigen Enzymsystemen sowie Hormonen, z. B. Insulin und Schilddrüsenhormonen
  • Beteiligung am Vitamin-A-, Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel
  • Regulierung des Zellwachstums
  • Aktivierung der Abwehrzellen
  • Vermittlung der Geschmacks  und Geruchswahrnehmung
Da Zink an so zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt ist, kann ein Mangel die vielfältigsten Symptome verursachen.
Anfangs tritt zunächst eine erhöhte Infektanfälligkeit auf, die mit den üblichen naturheilkundlichen Mitteln wie beispielsweise Echinacea-Präparaten (Sonnenhut) nicht in den Griff zu bekommen sind. Auch Hautbeschwerden sind sehr häufig.

Daran erkennen Sie einen Zinkmangel
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • schlechte Wundheilung, Hautpilze
  • Entzündungen und Geschwüre in Mund, Magen und Darm
  • plötzliche Nachtblindheit
  • Geschmacksverlust
  • dünnere Haare, Haarausfall
  • brüchige, weißfleckige Nägel
  • Antriebs- und Konzentrationsschwäche
Das sind die wichtigsten Ursachen für einen Zinkmangel:
  • einseitige Ernährung, insbesondere durch streng vegetarische Kost ohne Eier (= vegan) und makrobiotische Kost
  • längere künstliche Ernährung
  • akute oder chronische Infektionen, Allergien, Diabetes, Neurodermitis, Krebs, Leber-, Darm- und Nierenerkrankungen
  • Strahlen- oder Chemotherapie
  • Arzneimittel, z. B. Magensäure-Puffer, Kortison, Entwässerungsmittel, Lipidsenker
Auch die Einnahme von Eisenpräparaten kann zu einer Störung der Zinkaufnahme führen. In diesem Fall entsteht ein Mangel, selbst wenn die Zinkzufuhr über die Ernährung stimmt. In solchen Fällen ist die zusätzliche Gabe von Zink erforderlich.
Eine zunehmende Rolle für das Entstehen von Zinkmangel spielt paradoxerweise die moderne gesunde Ernährung mit wenig rotem Fleisch und vielen Vollkornprodukten. Denn gerade Rindfleisch, dessen Konsum nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2003 im Vergleich zum Vorjahr um rund 10 % zurückging, ist eine hervorragende Zinkquelle. Vollkornnahrung dagegen beeinträchtigt direkt die Zinkaufnahme: Die darin reichlich enthaltenen Phytinsäuren bilden mit dem Zink unlösbare Verbindungen, die mit dem Stuhl ausgeschieden werden.

Niedrige Eisenwerte - ein Hinweis auf Zinkmangel
Die Normwerte für Zink betragen 13 bis 18 µmol/l im Serum bzw. Blutplasma. Professor Harold Stanstead von der Universität Galveston/Texas, einer der führenden Zinkforscher, empfiehlt die Haaranalyse. Denn in den Haaren zeigen sich schon dann beginnende Mangelzustände, wenn die Blutwerte noch im Normbereich liegen.
Außerdem geht ein Zinkmangel, so berichtete der Forscher auf der 4. internationalen Zinkkonferenz "Zinc signals" im Mai 2003 auf Grand Cayman, oft mit einem erniedrigten Serum-Ferritin-Wert (= Transport-Eisen) einher. Die Messung des Ferritin-Spiegels ist im Gegensatz zum Zink-Wert routinemäßiger Bestandteil von Blutuntersuchungen. Bei zu niedrigen Werten sollten Sie unbedingt das gleichzeitige Vorliegen eines Zinkmangels von Ihrem Arzt abklären lassen.

Der Körper hat leider keine Zinkspeicher
Da der Körper nach derzeitigem medizinischen Kenntnisstand keine speziellen Zinkspeicher besitzt, ist die tägliche ausreichende Zinkzufuhr nahezu lebenswichtig. Der Tagesbedarf an Zink liegt für gesunde Erwachsene und Jugendliche nach Angaben von Professor Stanstead bei 10 bis 15 mg. Senioren und chronisch Kranke wie Diabetiker und Leberkranke, aber auch Krebspatienten benötigen mehr Zink, da sie das Spurenelement nicht so gut aufnehmen. Diabetiker verlieren zudem 2- bis 3-mal so viel Zink pro Tag über den Urin wie Nicht-Diabetiker.
Als Gesunder können Sie Ihren normalen Zinkbedarf, sofern Sie auch ab und an rotes Fleisch essen, mit einer üblichen Mischkost decken.

Bei erhöhtem Zinkbedarf brauchen Sie Fertigpräparate
Einen erhöhten Zinkbedarf, z. B. bei Diabetes, Allergien und akuten Erkältungen, können Sie kaum mit der Nahrung ausgleichen - es sei denn, Sie schlürften tatsächlich täglich Austern. Hier empfehlen wir Ihnen unser Zinkpräparat:
Bei Zinkmangelsymptomen sollten Sie für die Dauer von 6 bis 8 Wochen täglich 15 bis 30 mg Zink einnehmen.

Neu entdeckte Wirkungen von Zink
  • Stärkung des Immunsystems bei Krebs
  • Aktivierung des lmmunsystems
  • Stabilisierung des Blutzuckers bei Typ-2-Diabetikern
  • Antioxidativer Gefäßschutz bei Typ-2-Diabetikern
  • Schutz der Leber vor Alkoholschäden
  • Abmilderung und Verkürzung einer normalen ErkäItung um durchschnittlich 3,6 Tage
Eine Langzeiteinnahme von mehr als 50 mg Zink pro Tag kann zu Störungen des Eisen- und Kupferhaushaltes führen. Auch die gleichzeitige Zufuhr von Eisen und Kupfer, etwa durch Multimineralpräparate, behindert die Zinkaufnahme. 

Bei Nierenversagen sind Zinkmittel verboten!

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