Sonntag, 25. November 2012

MORGELLONS SYNDROM

Eine neue Krankheit mit dem Namen Morgellons

Seit Jahren wird über diese Krankheit gesprochen und das Internet ist voller Beiträge darüber. Viele verzweifelte Kranke melden sich in den diversen Foren, doch eine richtige Aufklärung und die offizielle Anerkennung dieser Kranklheit fehlen immer noch.
Das liegt daran, dass der ganze Inhalt des Themas beinahe unzumutbar für den menschlichen Geist erscheint. Es geht um eine Krankheit, die es zuvor in der menschlichen Geschichte nie gegeben hat und deren Symptome so skurril sind, dass man an einen Science-Fiction-Roman denken muß. Das Schreckliche daran ist nur, dass wir in dieser Zukunft der Science-Fiction bereits angekommen sind. Es handelt sich um eine menschengemachte Krankheit, die ohne die moderne Biologie und die Nanotechnik nicht denkbar ist.


 

Das Ganze stammt ursprünglich aus den USA und wurde vor ca. 5 Jahren – es können auch mehr sein – zum ersten Mal in Kalifornien festgestellt. Es breitete sich dann über die Südstaaten der USA aus und man findet inzwischen Menschen, die an dieser Krankheit leiden auf dem ganzen Globus.
Sie äußert sich zuerst durch Hautausschläge und kleine offene Wunden, die sich nur nach langer Zeit schließen. Oft ist damit auch ein unerträglicher Juckreiz verbunden. Später stellt der Betroffene fest, dass in seiner Umgebung immer merkwürdige Fasern oder auch Stückchen eines unbekannten Materials herumliegen, die etwa aussehen als wären sie aus schmuddeligem Plastik. Der Kranke stellt vielleicht auch vorübergehende Sehstörungen fest, eine starke Müdigkeit und im späteren Stadium auch Gelenkschmerzen. Im Stuhl und Urin sind Fasern vorhanden, ebenso gibt es Ausscheidungen in den Gehörgängen und den Tränenkanälen. In vielen Fällen vermehren sich die Symptome ständig. Es sind heute mehr als 160 bekannt. Manche haben ein Summen in den Ohren, klagen ständig über entzündete Augen und bemerken, dass aus den Tränenkanälen etwas herauskommt, das Reizungen auf der Hornhaut verursacht. Es sind harte Krümel – wiederum so ähnlich wie die, die in der Umgebung des Kranken zu finden sind. Dann kann es sein, dass aus der Haut, oft aus den Händen oder Unterarmen oder auch den Unterschenkeln, feine Fasern verschiedener Farben herauswachsen. Manche offenen Stellen werden zu großen Schwären. Der Kranke lebt jetzt in einer Art permanentem Alarmzustand, einem Dauerschock. Er geht zum Arzt. Der hält das im Anfang häufig für reine Hautbeschwerden und überweist den Patienten zum Dermatologen. Dem kommen diese Beschwerden aber mit Recht völlig unbekannt vor. Nach einer Zeit der vergeblichen Behandlungsversuche  wird der Patient – vermutlich aus reiner Ratlosigkeit – zum Psychiater oder Dermatopsychologen gesandt. Dieser stellt meist die Diagnose „Dermatozoenwahn.“, trotz der nicht zu übersehenden körperlichen Schäden, trotz der Fasern, die praktisch aus allen Körperöffnungen kommen. Aber gerade diese werden von Ärzten und Psychiatern gar nicht beachtet. Es erscheint ihnen einfach zu unmöglich. Einige von ihnen behaupten, dass die Patienten ihre Haut selber verletzen und dann Textilfasern hineintun. Da es inzwischen in fast allen Ländern des Globus diese Kranken gibt, hält man das für eine Art Massenwahn.

Die Ausscheidungen nehmen zu, es kommen manchmal sogar lange Bänder zum Vorschein (siehe Krankengeschichte des Patienten Sascha). Ich kenne zwei Patientinnen, die schon öfters Insekten aus ihrer Haut gezogen haben, zum Teil sogar lebend. Im späten Stadium kommen starke Gelenkschmerzen hinzu. Die Zähne werden zerstört. Aus den Zahntaschen wachsen die gefürchteten Faserknäuel heraus.

Die Fasern bestehen aus Polyethylen hoher Dichte und gehören zu keiner der Textilfasern, die auf der Welt verwendet werden. Wer so einen schwerkranken Morgellons-Kranken je gesehen hat, kann nicht glauben, dass der unter Wahnvorstellungen leiden soll. Am Endstadium der Krankheit steht oft der Suizid.

Was an diesen oben beschriebenen Abläufen so skandalös ist und nach einer Lösung schreit ist die Tatsache, dass die Patienten zu Psychopathen erklärt werden. Man behandelt sie mit Psychopharmaka, die natürlich nicht helfen. Die Ärzte können schon deshalb nicht einmal richtig versuchen, eine Behandlung zu finden weil dieses schwierige Thema nirgends einzuordnen ist, außerdem werden die Patienten trotz ihres oft verzweifelten Zustandes häufig  nicht ernst genommen. Über die Ausscheidungen fallen in Gesundheitsämtern und Arztpraxen gelegentlich auch herabsetzende Äußerungen. Es werden die abenteuerlichsten Theorien über den Geisteszustand der Patienten geschrieben.


http://www.morgellonsexposed.com/YourPhotos.htm#Ruth_Lyons_a_Morgellons_Victim_From_Yakima,_Washington_







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