Sonntag, 20. Mai 2012

Weizengrassaft


Das grüne Blut der Natur

Frischgepresster Weizengrassaft ist ein lebendiges Nahrungsmittel, das im wahrsten Sinne des Wortes mein Leben verändert hat. Darum möchte ich ihnen hier meine Geschichte und meine Erfahrungen damit schildern.
Als ich im April 2008 aus heiterem Himmel mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert wurde, hatte ich keine Ahnung, auf welch abenteuerliche Reise mich diese Krankheit schicken würde. Nach der Anwendung verschiedener alternativer Heilmethoden, durch die der Tumor kleiner wurde, habe ich mich im September 2008 für eine Operation entschieden. Nach der brusterhaltenden OP wurde mir Bestrahlung und Chemotherapie verordnet. Diese Behandlungen habe ich abgelehnt und stattdessen eine intensive Entgiftungskur mit Weizengrassaft in Verbindung mit frisch gepressten Gemüsesäften, Rohkost und Darmreinigung durchgeführt. Ich wollte mein Immunsystem stärken und wieder aufbauen, anstatt es weiter zu vergiften. Eine Entscheidung, für die ich täglich dankbar bin.
Mein Erfahrungsbericht beruht auch auf Aussagen vieler kranker, übergewichtiger und gesunder Menschen, die sich ebenfalls für eine Entgiftungskur mit Weizengrassaft entschieden hatten. Fast jeder konnte von einer außergewöhnlich starken Verbesserung seines Gesundheitszustandes berichten, egal ob es um Krebs, Arthritis, Bluthochdruck, Hauterkrankungen, Übergewicht, Depressionen oder um Alkoholprobleme ging. Ich selbst habe eine Rundumerneuerung erfahren, weil Körper, Geist und Seele in den Entgiftungsprozess einbezogen wurden. Meditationen, Yoga, Lymphgymnastik und Rituale, verbunden mit viel Humor, unterstützten mein Wohlbefinden und ich konnte gestärkt und entspannt in den Alltag zurückkehren.



Die Kraft im Weizengrassaft

Die Bildung von Hämoglobin im Blut wird gesteigert, da Weizengrassaft ähnlich aufgebaut ist wie Blut. Es gibt nur einen Unterschied: Der Kern des Chlorophyllmoleküls enthält Magnesium, während der Kern des Hämoglobins Eisen enthält. Der Weizengrassaft besteht zu 70% aus Chlorophyll, weshalb ihn Dr. Bircher-Benner auch „konzentrierten Sonnenschein“ nannte. Zudem ist er reich an essentiellen Aminosäuren, Mineralstoffen, Vitaminen (u.a. Vitamin B17, ein Anti-Krebs-Vitamin) und Spurenelementen und enthält vor allem Enzyme in ausgesprochen gut verwertbaren Verbindungen. Weizengrassaft reinigt das Blut, neutralisiert Gifte, stimuliert die Aktivität der Enzyme, säubert den Darm und die Leber. Er ist in Verbindung mit lebendiger Nahrung hervorragend geeignet, die Abwehrkraft des Immunsystems wieder aufzubauen. Im frischen Obst und Gemüse sind die lebenswichtigen Vitalstoffe voll erhalten.
Ich habe eine sehr intensive, positive Veränderung in meinem Körper und auch in der Wahrnehmung meines Lebens erfahren. Darum steht der frischgepresste Weizengrassaft auf meiner Bestsellerliste der Ernährung an erster Stelle. Denn die im frischen Weizengras enthaltenen Enzyme sind die Zündfunken des Lebens.

Alles in einem kleinen Gläschen
Weizengras hat einen intensiven, süßlichen Geschmack. In ihm können mehr Nährstoffe und Vitamine gefunden werden, als in den meisten anderen Pflanzen. Doch auch eine für den Menschen vollwertige Kombination essentieller Aminosäuren, viele Mineralstoffen und einer schier riesigen Menge an Chlorophyll sind in den jungen Gräserhalmen enthalten. 

Chlorophyll ist deshalb so wertvoll, da es fast denselben Aufbau, wie das körpereigene Hämoglobin besitzt. Statt einem Eisenmolekül beim Hämoglobin findet sich in der Mitte des Chlorophylls allerdings ein Magnesium-Molekül. Die blutreinigende Wirkung geht auch mit auf diesen Umstand zurück.

Das erstaunliche ist, dass bereits 0,4cl Weizengrassaft so gut wie alles beinhalten, was der Körper an Nährstoffen benötigt. Um das zu illustrieren, sei im Folgenden eine Nährstofftabelle wiedergegeben, die aus den Ergebnissen einer Untersuchung von E.Earp-Thomas stammen:


mg
%
Vitamin A
7,15
89%
Vitamin B 1
1,45
131%
Vitamin B 2
10,15
677%
Vitamin B 3
37,55
250%
Vitamin B 6
45
403%
Vitamin B 12
15
500%
Vitamin C
157
209%
Vitamin D
14,30
168%
Vitamin E
15,70
130%
Vitamin H
5,05
1683%
Vitamin K
40
61%
Folsäure
5,45
1800%
Eisen
28,50
230%
Jod
1
50%
Kalium
1600
178%
Kalzium
257
80%
Kupfer
25
1666%
Magnesium
51,50
17%
Mangan
5
100%
Phosphor
257
18%
Schwefel
100
100%
Selen
0,50
500%
Zink
2,50
21%
Panthothensäure
12
200%
Quelle: http://www.weizengras.de/s/kraftsaft.htm

Wie aus dieser Tabelle klar hervorgeht, ist eine riesige Menge an Nährstoffen in einer Dosierung vorhanden, die größtenteils sogar über den normierten Richtwert des täglichen Bedarfs hinausgehen. Des Weiteren sind, wie gesagt, viele Aminosäuren und Enzyme enthalten. 

Der Saft beseitigt Mundgeruch, wenn er gegurgelt wird, neutralisiert Gifte, reguliert die Darmflora und führt zu einer Leistungssteigerung im Sport, da er die Adrenalin-Ausschüttung anregt. Somit ist er auch ein überaus gesunder Ersatz für Kaffee bzw. Koffein im Allgemeinen. 

Doch nun genug von den noch lange nicht erschöpften Vorteilen des Weizengrassaftes. Im Folgenden wird eine einfache Anleitung vorgestellt, wie man Weizengras kostengünstig und einfach selber herstellen kann.


An die Arbeit
 
Alles, was man benötigt, ist biologischer Weizen, der keimfähig ist und eine Schale in beliebiger Größe mit einer Tiefe von mindestens 3 cm. Der Rest ist nicht unbedingt erforderlich, kann aber zu besser Ergebnissen führen.

Die Keimung der Saat ist der Erste Schritt. Dazu wird etwas gewaschener Weizen in Wasser eingeweicht. Die Schüssel mit dem Wasser und dem Weizen wird über Nacht stehen gelassen. Am nächsten Morgen gießt man das Wasser ab und spült die Saat von nun an zweimal am Tag mit Wasser ab, lässt das Wasser abtropfen und die Schale abgedeckt bei Zimmertemperatur stehen.

Nach zwei bis drei Tagen, haben sich sichtbare Würzelchen gebildet. Nun kann der gekeimte Weizen entweder im Müsli gegessen werden, oder man fährt fort, indem man ihn weiter wachsen lässt. Dazu wird eine mindestens drei Zentimeter tiefe Schale entweder mit einer wasserspeichernden Unterlage ausgekleidet oder mit Bio-Erde befüllt. Hier scheiden sich die Geister, ob man mir oder ohne Erde züchten sollte. Beides ist möglich. Für die Erde spricht, dass man zweimal hintereinander ernten kann. Für die Wasservariante spricht, dass man sich die, allerdings geringen, Umstände mit der Erde erspart. Angaben über den Nährstoffgehalt unterschieden sich - hier ist noch kein klares Wort gesprochen. Schmecken tut der fertige Saft bei beiden Varianten gleich.

Nachdem diese Schicht, saugfähigen Materials oder Bio-Erde, begossen wurde, werden die gekeimten Weizensamen auf der Oberfläche verteilt. Man sollte darauf achten, dass die Samen so dicht wie möglich, aber nicht übereinander liegen. Danach gibt man entweder eine weitere, dünne Schicht Erde auf die Keimlinge oder feuchtet einen Lichtundurchlässigen Stoff oder eine Zeitung ein und legt diese/n auf die Keimlinge. Zeitung sollte, wenn möglich, vermieden werden, da die Frage im Raum steht, ob sich nicht eventuell giftige Stoffe aus der Zeitung lösen und in das Endprodukt übergehen.

Nun achtet man die kommenden zwei bis drei Tage darauf, dass die Keimlinge nicht austrocknen und gießt diese regelmäßig. Wenn die, noch weißen, Halme 2-3 cm lang sind, kann die Abdeckung entfernt werden. Einige warten etwas länger, doch das sei jedem selbst überlassen. Ich befinde mich selbst noch in der Experimentalphase und kann hier keine endgültigen Ratschläge in dieser Hinsicht geben.

Von nun an heißt es nur: gießen und warten. Nach 7 bis 10 Tagen sind die grünen Halme in der Regel so weit, um geerntet zu werden. Spätestens, wenn die Spitzen beginnen gelb zu werden, sollte man ernten und, bei Überproduktion, den nicht benötigten Anteil im Kühlschrank lagern. Schneidet man die Halme, sollte man darauf achten, dass man dies über dem Ende des weißen Bereichs tut. Hat man das Weizengras auf Bio-Erde gezogen, kann man nun ein weiteres Mal gießen und warten, bis die Halme wieder lang und grün sind. Danach kann der Rest kompostiert werden.


Wie konsumieren?
Die Weizengrashalme können nun entsaftet werden. Wichtig ist zu beachten, dass man die Faserstoffe nicht verdauen kann. Um dies zu gewährleisten, haben Kühe das komplizierte Pansen-Magensystem. Wir können allerdings den nährstoffreichen Saft verarbeiten. Um an selbigen heranzukommen, kann man nun ganz eifnach auf einem Bündel des Grases herumkauen, bis der Saft heraustritt. Dass man sich dabei wie eine Kuh vorkommen mag, kann dadurch entschärft werden, indem man sich überlegt, wie sich jemand vorzukommen hat, der auf einem giftigen und mit Aspartam und anderen schädlichen Substanzen versetzten Kaugummi herumkaut.

Die Z-Star Hand-Saftpresse
Die etwas elegantere, wenn auch nicht unbedigt effektivere, Methode ist, dass man sich einen professionellen Entsafter besorgt. Hierbei ist darauf zu achten, dass man keinen Zentrifugalentsafter gebrauchen kann, sondern einen, der mit einer Walze arbeitet. Kostengünstige Geräte zum Handbetrieb (bspw. Z-Star) sind schon für um die 100€ erhältlich.

Hat man schon einen Hochleistungsmixer zur Verfügung, kann man das Gras auch in Wasser oder mit anderen, wasserhaltigen Früchten mixen und anschließend die Faserstoffe mit einem Käsetuch oder ähnlichen feinen Materialien entfernen. Die Varianten, bei denen die meisten Nährstoffe erhalten bleiben sind aber das Kauen und die Entsafterwalze, weswegen man bei Möglichkeit darauf zurückgreifen sollte.

Das war's schon! Ein kg Bio-Weizen bekommt man schon für rund 1,50€, einen 40l Sack Bio-Erde für um die 6€ und eine Schale zum Anbau kostet, wenn man beispielsweise Kübeluntersetzer im Baumarkt kauft und zweckentfremdet, auch nicht viel mehr als 3€. Dieses Preis-Leistungsverhältnis muss erstmal überboten werden!

Und für die Gesundheit ist Weizengrassaft sowieso "unbezahlbar"!



Wegen einer gesetzlichen Regelung ist es seit dem 01.01.2010 untersagt, Produkten vorbeugende oder heilende Wirkung bei Krankheiten oder medizinischen Symptomen zuzuschreiben, wenn diese nicht als Medikamente klassifiziert sind. Weizengrass-Saft ist ein Nahrungsmittel und kein Medikament und fällt unter diese, von mir befolgte, Regelung.

Kommentare:

  1. Wem der eigene Anbau zu mühselig ist, kann das frische Weizengras unter www.weizengrasversand.de bestellen und selber zuhause entsaften.

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  3. Meine Mitbewohnerin baut auch Weizengras an (http://www.weizengrassaft-berlin.de), ein sehr wertvolles Produkt! Mir ist dieser Prozess zu aufwendig, ich freue mich aber, wann immer ich die Möglichkeit habe, zu kosten.

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  4. Hi,

    sehr schön Zusammenfassung - auf meinem Blog (www.gesundheit-saft.de) habe ich mich bisher nicht damit beschäftigt, aber werde ich demnächst mal ausprobieren ... weiter so !

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